Donnerstag, 16. August 2012
VN05
Braunbären posieren zur Umstellung auf mitteleuropäische Sommerzeit in Kleingärten.

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Dienstag, 14. August 2012
VN04
Tierkadaver leben in Zweckgemeinschaften.

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VN03
Klabautermänner in Dreiecksform wirken eintönig.

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VNO2
Gründerzeitvilla sucht Eckkneipe für romantische Abende zu dritt.

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VN01
Blattsalat kann jetzt auch tagsüber gewaschen werden.

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Verbale Dissonanz
Gliederung
1. Theoretischer Hintergrund - Entstehungsgeschichte
2. Freies Regelwerk – eine Einführung in die Praxis
3. Kommunikationsformen – unter ausdrücklicher Nutzung moderner Medien
4. Ausblick – Einflüsse auf Staat und Gesellschaft


Der Verbalnihilismus (Vn.), auch verbale Dissonanz, ist eine freie Kommunikationsform, deren begriffliche Festlegung per Definition unmöglich bleibt. Herausragendes Merkmal ist die erst durch tiefere Analyse zugängliche Signifikanz.
Trans-Kontext-Kausalität als Schlüsselbegriff verdeutlicht die Innovationskraft des theoretischen Überbaus, die als direkte Folge ein verbales Miteinander im Kontrast zum verbalen aneinander vorbei des Alltags bewirkt.

Als mittelbare Kommunikationsform erfüllt der Vn. vielfältige Aufgaben. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, den Gesprächspartner zu irritieren und durch Hervorrufen tiefer Ablehnung in einen depressionsartigen Zustand zu versetzen, der in gnadenloser Selbstreflexion gipfelt.

Als Spielwiese der absoluten Gedankenfreiheit taugt der Vn. für das Abendgespräch, die S-Bahn- oder Karusselfahrt und nicht zuletzt auch die Vita.

Das freie Regelwerk unterstützt dabei ausdrücklich die Fesselung des modernen Menschen durch oktruierte Verhaltenskodices und gefühlte Konsumzwänge, die einzig die Befreiung aus der völligen Sinnlosigkeit des Daseins zu gewähren vermögen.

Durch die Abwesenheit herkömmlicher Bewertungskriterien wie richtig und falsch wird die Selbstverpflichtung des Anwenders zur totalen Kreativität induziert.

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